Rad-Block

Von Martin | 19. Mai 2019 | 0 Kommentare

In den letzten Wochen habe ich versucht in, unter Rücksicht von Arbeit und meinem körperlichen Empfinden, so viel Zeit wie möglich auf dem Rad zu verbringen. Die Ausbeute seht ihr in der Abbildung. Heute war die letzte Einheit und ich bin sehr froh den mir gesetzten Rad-Block (bis heute) nun geschafft zu haben. Denn aktuell kann ich auf meinem Gefährt nämlich nicht mehr sitzen^^.
Ich erhoffe mir durch den Rad-Block mir eine gute Grundlage für die kommenden Wochen, Trainingseinheiten und natürlich auch dem Hauptwettkampf gelegt zu haben. Kommende Woche wird etwas ruhiger. Das Training wird in der kommenden Zeit auch wieder ausgeglichener zwischen den Disziplinen.
Ihr könnt der Tabelle auch meine Laufleistung entnehmen. Langsam geht es wieder Berg auf und es zwickt nur hin und wieder einmal.
Das nächste Zwischenziel ist im Blick: Halbmarathon Schlösserlauf Potsdam!
Wir sehen uns vor Ort ;).

Delphin

Von Martin | 17. Mai 2019 | 0 Kommentare

Es war nie mein Ziel im Schwimmen die Delphin-Technik zu erlernen. Dennoch machen wir es hin und wieder im Training. Und letztens habe ich es erstmals geschafft eine 50m Bahn komplett im Delphin Stil zu schwimmen. Fragt nicht nach der Technik^^. Aber ich habe die Bahn flüssig durchgezogen und es war ein kleiner Erfolg :).

Einmal Trocknen bitte!

Von Martin | 16. Mai 2019 | 0 Kommentare

Maria Höfl-Riesch liebt es nach dem Training sofort ihre Sachen aufzuhängen, damit sie Austrocknen und Lüften können (aus ihrer Biografie, Geradeaus, 2012). Ich hingegen, hasse diese Aufgabe^^. Nach dem Training würde ich am liebsten meine Tasche oder meine Trainingsklamotten einfach nur in die Ecke werfen und fertig. Ich will mich nicht noch um die Nacharbeit kümmern. Für mich ist das echt lästig. Ich habe doch jetzt schon Energie in mein Training hineingesetzt. Jetzt will ich Ruhe und Pause :D.
Seht das Bild! Das ganze Bad ist mit den Klamotten voll gehangen. Und ich als strukturierter Mensch fühle ich mich dann einfach nicht wohl, wenn ich ins Bad komme. Und ist die eine Kleidung trocken, komme ich z.B. vom Schwimmtraining und hänge dann meine Schwimmsachen dort auf :D. Fliegender Wechsel. Großartig ;)!
Naja, was soll man machen. Es gehört dazu :).
P.S. ich nutze aktuell Waschnüsse, um meine Kleidung zu waschen. Ich bin ziemlich zufrieden. Kleidung ist sauber. Auch die durchgeschwitzte Sportkleidung. Für die Geruchsfanatiker – leider geruchneutral.

Das Fahrrad – mobiler als man denkt!

Von Martin | 8. Mai 2019 | 0 Kommentare

In der letzten Zeit saß ich vermehrt auf dem Rad und habe versucht A mit B zu verbinden, wie z.B. ein Besuch bei der Familie oder bei Freunden. Dabei ist mir aufgefallen, dass auch längere Wege gut mit dem Fahrrad zu erreichen sind. Und manche Schleichwege bieten eine schöne Landschaft. Oder man lernt die Stadt noch ein wenig besser kennen und meidet nervigen Verkehr.
Je länger natürlich der Weg, desto mehr Zeit muss man ggf. einplanen, aber es ist machbar. Zum Beispiel sind es zu meinen Eltern ca. 65km. Mit Rennrad oder einem guten Treckingrad und ein wenig Fitness in 2,5h zurückzulegen. Mit dem Auto ca. 1h. Mit den öffentlichen von Tür zu Tür ca. 2h. Also gar keine so schlechte Option.
Heute bin ich von mir, Potsdam, bis zum Olympiastadion Berlin gefahren. In 55min stand ich direkt davor. Mit den Öffentlichen und Fußweg wäre ich bestimmt nicht schneller gewesen.
Ein kleines Problem könnte das Schwitzen sein. Doch mit ein wenig Planung von Handtuch, Wechselsachen und ggf. Dusche ist das auch zu managen.
Ich nehme jedenfalls für mich mit, dass Wege von bis zu 80km auch mit einem Fahrrad gut zu erreichen sind und man diese Option bei dieser Entfernung nicht gleich über Bord werfen sollte. Mit ein bisschen Planung und Berücksichtigung von ein wenig mehr Zeit, ist eine Umsetzung auch mit einer mittleren Fitness möglich. Vielleicht ja eine Anregung für euch ;).
P.S. es gibt auch super coole Lastenfahrräder

Positiv bleiben

Von Martin | 17. April 2019 | 0 Kommentare

Manchmal fällt positiv bleiben schwer. Mittlerweile befinde ich mich in der 10. Woche, in der ich auf ein regelmäßiges Lauftraining aufgrund meiner Entzündung an der Schienbeinkante verzichte. Es fühlt sich in dem Moment wo ich es schreibe einfach surreal an. Aber es ist wahr.
Weiterhin musste ich meinen ersten Wettkampf in der Saison auch komplett absagen. Am vergangenen Wochenende wollte ich eigentlich den Marathon Laufen. Durch das Schienbein hatte ich mich auf 10km umgemeldet. Und nun kam eine Krankheit durch ein Verschulden meinerseits, nach dem Sport einmal nicht richtig angezogen, hinzu. Zudem zieht sich diese mittlerweile auch schon über 2 Wochen hin und es ist nur leichte Besserung in Sicht.
Ich freue mich sehr, dass mein Freund Chris zumindest für den Lauf einspringen konnte. Er hat eine formidable Zeit mit 44:01min hingelegt. Respekt und Good Job J! Unser Bild erhellt auf jeden Fall meine Stimmung.
Trotz aktueller Beschwerden blicke ich positiv zurück und vorwärts. Meine vergangenen Trainingswochen resümiere ich trotz meiner Schienbeinkante vom Trainingsumfang und Trainingsabsichten als positiv und „thematisch“ abgeschlossen. Die nächste Zeit ist von mir auch soweit geplant und ich weiß, woran ich arbeiten möchte. Nun heißt es gesund werden.
Der erste Schritt wurde heute getan. Ich war beim Zahnarzt und ein Zahn von mir wurde geöffnet. Dieser ist leider nicht mehr zu retten. Auf der anderen Seite wurde das Problem nun endlich erkannt und in den kommenden Wochen durch Folgebehandlungen, kehrt hoffentlich Ruhe ein. Denn der Prozess zieht sich bereits schon seit mehr als einem Jahr dahin.
Nicht nur der Ironman ist ein Ironman, sondern auch der Weg dorthin. Also positiv bleiben ;). Ich schaffe das!

Improvisation

Von Martin | 1. April 2019 | 0 Kommentare

Da mein Schienbeinkantensysndrom weiterhin noch leicht präsent ist, musste ich in den letzten Wochen improvisieren. Eigentlich stand einmal die Woche ein Intervalltraining auf dem Programm. Da ich nicht Laufen kann, musste etwas anderes her. Intervall auf Fahrrad hatte ich keine Lust. Hinzu bekomme ich hier auch meine Herzfrequenz nicht so hoch. Beim Schwimmen habe ich keine Herzfrequenz-Steuerung, weil mir ein adäquater Wassergurt fehlt. Hinzu kommt hier meine HF durch die horizontale Lage wohl auch nicht sehr hoch. Da dachte ich mir, gut das ich Karate kann ;). Wenn ich nämlich Kata Laufe, habe ich keine Probleme mit meinem Bein. Demnach führe ich mein Intervalltraining im Karatebereich durch. Ich halte mich an die grobe Richtlinie von HIT 4×4 Minuten mit 2 Minuten Trab-Pause dazwischen. Die 4 Minuten Belastung gestalten sich in 20sec. Kata volle Belastung und 10 sec. Pause. Das auf 4 Minuten entspricht 8 Durchläufen. Ich laufe hierbei immer die gleiche Sequenz aus einer Kata in einer Runde und habe mir dabei einen Part mit möglichst wenig langsamen Bewegungen ausgewählt. In der neuen Runde, dann eine neue Sequenz aus einer neuen Kata. Für die Karatekas unter euch. Wenn ihr das auch mal ausprobieren wollt, startet mit 2×4 Minuten. Es ist wirklich ziemlich intensiv. Wiederholt es in der kommenden Woche und steigert dann erst die Durchläufe auf 3 mal.

Rolle

Von Martin | 16. März 2019 | 0 Kommentare

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen nicht so “verrückt” zu werden und mir einen Rollentrainer zu kaufen. Doch da mein Schienbeinkantensyndrom leider weiterhin anhält und das Wetter gerade sehr wechselhaft ist, habe ich mir nun doch einen gekauft.
Es ist wieder etwas Neues und demnach auch interessant es auszuprobieren und es hat auch Vorteile, z.B. keine kalten Füße :D. Draußen zu fahren finde ich dennoch schöner :).
Nichtsdestotrotz heißt es insgesamt “Keep Going, Martin!”. Also ab aufs Rad ;). Wünsche euch ein schönes Wochenende.

Sportzeit

Von Martin | 7. März 2019 | 0 Kommentare

Sport zu treiben, bedeutet nicht nur die Zeit für seine sportliche Aktivität zu investieren, sondern auch in die Zeit, die drum herum dazu kommt: Sportsachen packen, Hinfahrt und Rückweg zur Sportstätte, Dehnung/Regeneration, Duschen, ggf. Essen (Essen machen wir ja auch ohne Sport ;)), Sportsachen auspacken zum Trocknen und Erholung.
Grob könnte man sagen, dass für eine Stunde Joggen das doppelte an Zeit kalkuliert werden muss. 15min: Brustgurt um, Sportsachen an, Schuhe an, Schlüssel bereit machen, ggf. Runtastic vorbereiten und Musik ins Ohr. 60min: Lauf. 10min: Dehnung. 20min: Sportsachen aufhängen, Duschen, neu anziehen.
Das ist natürlich alles abhängig von der ausgewählten Sportart und ihren entsprechenden Vor- und Nachbereitungen und seinen persönlichen Handgriffen und Routinen. Das Verhältnis verändert sich natürlich auch mit ansteigender Dauer der Sporteinheit.
Dennoch könnt ihr davon ausgehen, dass eine reine sportliche Leistung von z.B. 5h die Woche eine Gesamtzeit von ca. 7-10 h in Kauf nimmt. Regeneration davon ausgenommen.
Ein kleines Beispiel von mir, Radfahren. Wenn eine längere Radtour anliegt, 3-4h, bedarf dies schon einer größeren Vorbereitungszeit. 2-3 Getränkeflaschen werden vorbereitet, ggf. ein kleiner Snack. Nochmal Luft auf das Rad und dann los. Nach der Einheit und dem Essen bin ich meist völlig durch und brauche so 2h bis ich wieder etwas mit Willen und neuem Tatendrang angehen kann :). D.h. wenn ich Sonntag gegen 10 Uhr starte, bin ich mindestens seit 9:30 Uhr am rödeln und vor 16 Uhr nicht weiter zu gebrauchen ;).

Gedanken beim Radfahren

Von Martin | 2. März 2019 | 0 Kommentare

Wem vielleicht der ein oder andere Link von mir bei Facebook aufgefallen ist, weiß, dass ich mich gerade etwas mit dem Klimaschutz und der Müllproblematik auseinandersetze. Die Sache lässt mir gerade nicht so die Ruhe und bei meiner Radrunde heute früh, hatte ich ein wenig Zeit darüber nachzudenken. Und wenn solche Gedanken da sind, achtet man natürlich gleich viel mehr auf diese Dinge oder zieht sie vielleicht auch an. Ich habe jedenfalls auf meiner Tour mir einmal bewusst die Felder und Straßenränder angesehen. Und ich war ziemlich erschüttert wie viel Müll ich wirklich entdeckt habe. Von Glas, über loses Plastik, Joghurtbecher und vor allem auch Einmalprodukte wie To Go Becher. Der Wind treibt alles über das Land und über die Koppeln. Die Tiere nehmen es auf und verenden dran oder es kommt sogar in unseren Lebensmittel-Kreislauf.
Ich habe letztens einen Facebookpost gesehen, wo es darum ging, dass deutscher Müll ins Ausland transportiert wird und einfach in der Natur entsorgt wird. Aus den Augen aus den Sinn. Und wenn es in Brandenburg auf dem Land (wo ich unterwegs bin) schon so aussieht, dann könnt ihr euch vorstellen, wie es im Ausland aussieht. Vielleicht sollte Deutschland überlegen, den eigenen produzierten Müll bei sich zu lassen. Dann wird uns allen das Ausmaß viel eher bewusst. Und dann fangen wir auch akribisch an Lösungen dafür zu suchen, den Müll besser zu reycyceln, vielleicht ihn gar nicht erst zu produzieren, oder andere Alternativen wie kompostierbare Produkte zu nutzen.
Ich denke es ist schon weit nach 12 und jeder muss einen Teil dazu beitragen. Wir im Kleinen, die Gemeinden, die Industrie und der Staat.
Ich habe mir vor kurzem ein Wildwax Tuch gekauft (XL). Es ersetzt Frischhaltefolie und Alufolie und ist sehr gut zur Aufbewahrung von Lebensmitteln geeignet. Auf der Seite findet ihr weitere Infos https://wildwaxtuch.de/. Ich möchte es in Zukunft für meinen Brotkauf nutzen. Ich hole mir oft ein Brot aus den Backstationen in den Supermärkten. Anstelle von der Plastik-Papiervariante wickle ich das in mein Tuch ein (XL). Einmal habe ich es schon gemacht und es hat sehr gut funktioniert :).

Ansonsten hält mich mein Schienbeinkantensyndrom weiterhin vom Laufen ab. Nicht optimal, aber dafür gibt es jetzt mehr Rad.
Und um die Sache positiv zu beenden in sportlicher und natürlicher Hinsicht: Heute waren es 3-4°C und ich war 2:45h unterwegs und bin 77km gefahren. Mit 3 paar Socken und oben rum 7-lagig ging das ganz gut und ich bin stolz auf mich :). Und das I-Tüpfelchen der Touren sind gerade die Vögel die ich zur Zeit sehr viel am Wegesrand sehe. Schwäne, Reier, Gänse, Greifvögel. Sogar einen komplett weißen Reiher habe ich letztens gesehen, wie er majestätisch durch die Luft flog.

Priorisierung

Von Martin | 21. Februar 2019 | 0 Kommentare

“Man, Martin hat aber viel Zeit Sport zu treiben! Der hat ein Leben. “Schön”, dass er das machen kann”.
Kommt bei euch vielleicht manchmal dieser Gedanke hoch, wenn ihr meinen Blog lest oder wenn ihr jemand anderen kennt, der ein sportliches Ziel oder anderes verfolgt?
Ich möchte euch kurz ein paar Gedanken aus meiner Sicht mitteilen.
Zu Beginn dazu eine Frage:
Wenn DU die Zeit hättest zum Sporttreiben (z.B. 25 h Arbeitswoche), würdest du dann 10-15 Stunden die Woche Sport treiben?
Um so viel Zeit in den Sport zu investieren Bedarf es eine große innere Motivation und einer eigenen Zielsetzung. Aus meiner Sicht, ist das nicht immer die reinste Freude. Man muss seine Tage ziemlich genau planen. Ich persönliche trainiere öfter auch spät am Abend durch meinen Arbeitsrhythmus, z.B. Freitags gehe ich von 20:45 – 22:15 Uhr Schwimmen. Zu der Zeit und an dem Tag kann ich mir auch gut andere Dinge vorstellen, die ich stattdessen machen könnte ;). Letzt endlich ist es der Sport auch eine Art oder Form von Arbeit.
Nach meiner Meinung ist es immer eine Art seiner persönlichen Priorisierung der Dinge in Anbetracht seines persönlichen täglichen Willens und seiner Leistungsbereitschaft. Denn irgendwann sind diese am Tag aufgebraucht und man braucht einfach Pause oder seinen Schlaf.
Meine Priorisierung liegt aktuell eben auf ein weniger Arbeiten, ein mehr an Zeit und somit ein mehr an Sport. Auf der anderen Seite heißt das für mich aber auch ein Verzicht auf Gehalt. Entsprechend sind gerade Großurlaube oder sich mal schnell etwas kaufen, wie Kleidung, weniger drin. Auch ein Weggehen wie Kino oder mal etwas Essen gehen, sind immer mit einem leichten Faden Beigeschmack begleitet mit der Frage “ob es auch günstiger geht”. Viele finanzielle Mittel fließen auch in den Sport und die Vorhaben, z.B. Startgelder, Fahrten, Laufschuhe, Schwimmequipment um nur einige zu nennen.
Wie immer, ist es die Sichtweise, aus der man die Dinge betrachtet.
Stellt euch nun die Frage: Wie sieht eure Priorisierung auf eure persönlichen Belange aus? Das “Eine” kostet so viel Energie und Zeit. Dafür muss ich auf das andere Verzichten. Kann ich das? Oder bin ich doch mit dem Zufrieden, was ich gerade mache? Auf das, worauf ich gerade meinen Fokus lege?
Viel Freude beim Nachdenken ;).