Resümee

Von Martin | 2. August 2019 | 0 Kommentare

Die Schlüsseleinheiten liegen hinter mir. Ich bin bereits am Wettkampfort angekommen. Wettkampf- und Ernährungsstrategie sind ausgetüftelt. Die Erholung und Vorbereitung sind im Gange.

Seit dem Startschuss im November 2018 habe ich

165 Schwimmkilometer
4584 Radkilometer
926 Laufkilometer
absolviert.

In Summe habe ich 24161 Minuten trainiert, was ca. 402 Stunden entspricht. Davon habe ich 20206 Ausdauerminuten, ca. 337 Stunden, und 2941 Kraftminuten durchgeführt, ca. 49 Stunden.
(in der Summenzählung sind noch Dehnungsminuten mit inbegriffen ; Ausdauer = Schwinmmen, Laufen, Radfahren, Karate, Spielsport ; Kraft = Kraftraum und Stabi)

Meine durchschnittliche Trainingsleistung pro Woche lag bei ca. 630 Minuten, also ca. 10,5 Stunden. (2 Wochen Krankheit herausgerechnet)

Grundsätzlich konnte ich immer mein Training durchführen. Den Trainingsprozess ein wenig unterbrochen bzw. gestört haben mich mein Schienbeinkantensyndrom im Frühjahr , meine Krankheit im April und mein Zahn in der ersten Jahreshälfte . Aber ich denke das gehört dazu und ich habe die Dinge gut überstanden.
Manchmal lief das Training nicht ganz nach Plan. Hin und wieder bin ich Kompromisse eingegangen, weil sie nicht anders zu vereinbaren waren. Ich denke ich habe ein bisschen zu wenig Laufkilometer in den Beinen. Aber wir werden sehen wie es am Wettkampftag aussieht.
In Summe bin ich mit mir aber zufrieden. Und jetzt kann ich es eh nicht mehr ändern :). Was gemacht ist, ist gemacht und wir werden sehen, ob es gereicht hat.

Da ich das Event persönlich als sehr herausfordernd und als Bewegung über die Komfortzone hinaus sehe, wollte ich wohl auch deshalb, das in der Vorbereitung alles perfekt läuft. Deswegen war ich in der Zeit noch einmal beim Arzt und habe mir ein großes Blutbild machen lassen, um zum Beispiel Schilddrüse und Co. nochmal abzuchecken. Bis auf Vitamin D alles ok ;). Hinzu habe ich ältere körperliche Zipperlein behandeln lassen. Demnach war ich auch Gast in der Physiotherapie und beim Heilpraktiker. Den Zahnarzt darf ich natürlich nicht vergessen.

Das Thema Motivation hat mich in den letzten Wochen hart beschäftigt. Für mich ist es einfach irgendwann nicht mehr schön, so lange Trainingseinheiten zu absolvieren oder generell immer die Tagesabläufe zu planen und zu wissen “du musst heute noch Sport treiben”. Die Sportlust geht verloren. Versteht mich nicht falsch. Es geht nicht darum mal eine Tagestour mit, von mir aus 100km mit dem Rad, mit Freunden zu machen und mal hier und da anzuhalten und die Landschaft zu genießen und etwas zu Essen. Sondern einfach darum, zu knüppeln. Und das dauerhaft. Der ganze Tag geht mit Vor- und Nachbereitung einfach drauf. “Was hast du heute gemacht? Naja, Sport!^^”.
Interessanterweise habe ich für mich eine kleine Barriere entdeckt. Alles was regelmäßig so 2-3 Stunden geht ist ok. Alles darüber hinaus kommt der Gedanke hoch “Man ey, wann ist denn endlich Schluss!”. Auch eine Erkenntnis :).
So gesehen bin ich in dem Punkt müde und brauche eine Pause. Dennoch steigt meine Motivation gerade wieder. Denn jetzt heißt es Wettkampfzeit. Jetzt heißt es, die Zielherausforderung steht an. Und ich bin so sehr gespannt wie es wird und was mein Körper sagen wird. Jetzt will ich es wissen :).
Hinzu steigt auch meine Motivation schon für danach. 1000 Gedanken jubeln mir durch den Kopf, was ich anstelle von der Sportzeit durchführen kann. Mal wieder etwas anderes machen. Etwas Neues. Ein neues Projekt angehen. Oder einfach das zu machen, worauf ich gerade Lust habe. Vor allem Sporttreiben! Einfach wenn mir danach ist. Oh ja, darauf freue ich mich so sehr :)!

Ich hatte ja lange überlegt ob ich den Step zur Langdistanz noch gehe und ich bin froh darum es getan zu haben. Neben dem Training kann ich auf folgende Ereignisse zurückschauen:
Ich habe ich mich sportwissenschaftlich mit Büchern, Athleten und Trainern auseinandergesetzt.
Ich habe an meiner Radposition und Radequipment gefeilt.
Ich habe mir nach sorgfältiger Auswahl einen Neoprenanzug gekauft und das Freiwasserschwimmen mit Fischen, Steinen und Boje kennengelernt. Mit noch weiteren Erledigungen oder Auseinandersetzungen konnte ich all die Dinge durchführen, die ich in diesem Projekt durchführen wollte. Demnach fühle ich mich bereit für den großen Tag.

Ihr seht, die Vorbereitungszeit war gespickt durch ein Auf und Ab und vielen Ereignissen. Was mich aber für den Wettkampf am zuversichtlichen machen lässt, ist der Punkt, dass ich es neben Arbeit, Projekten, Familie, Freunde, Vorkommnissen es immer geschafft habe, am Ball zu bleiben. Wenn es mal nicht so gut lief, habe ich mich immer wieder zurück gekämpft. Die Konstante heißt Regelmäßigkeit. Und deswegen werde ich es am Sonntag schaffen ;)!

Schlüsseleinheiten

Von Martin | 10. Juli 2019 | 0 Kommentare

Die finalen Trainingswochen sind angebrochen. Jetzt heißt es nochmal dranbleiben und auch bald etwas herunterfahren und regenerieren.
Jetzt ist es wichtig Schlüsseleinheiten durchzuführen. Hierbei könnte man ggf. von regelmäßigen und wettkampfspezifischen Einheiten unterscheiden.


Die regelmäßigen sind für mich z.B. folgende.
Schwimmen: es kommt bei mir nicht so auf die Länge der Strecke an, sondern eher auf die Regelmäßigkeit, die ich im Wasser bin. Für ein gutes Gefühl für mich und dass ich am Ball bleibe, ist es wichtig 2x die Woche ein Schwimmtraining zu absolvieren.
Krafttraining: Da bin ich jetzt noch in einer Phase wo ich einmal die Woche sehr schwere Gewichte, Maximalkraft, stemme. Einmal die Woche ist für mich zum Erhalt und leichten Aufbau ausreichend. Hinzu auch zeitlich nicht weiter umzusetzen. Die Woche muss ich noch einmal. Dann sind es noch 3 Wochen bis zum Wettkampf. Auch in Bezug das ich im Urlaub bin, werde ich dann kein schweres Krafttraining mehr durchführen, was aber nicht schlimm ist, sondern genau in die Planung passt. So kann sich meine Muskulatur gut erholen. Das athletische Krafttraining rückt hier dann mehr in den Vordergrund.
Intervalltraining: Dieses werde ich für die Herzkraftleistung noch ziemlich bis zum Wettkampf einmal in der Woche durchziehen.
Damit die Trainingswirkung bis zum Zielzeitpunkt gut verläuft, ist es wichtig diese Einheiten wirklich regelmäßig 1x oder 2x die Woche, je nach Ziel/Bedarf/Individualität durchzuführen. Also sind diese Einheiten in jeder Woche eine Schlüsseleinheit für das Ganze bzw. für das geplante Trainingskonzept.

Wettkampfspezifische Schlüsseleinheiten beinhalten konkrete wettkampfspezifische Anforderungen. Da mein Wettkampfziel sehr lange Strecken und Zeiten erfordert, trainiere ich genau das. Theoretisch könnte man z.B. auch einen Ironman im Training durchlaufen, jedoch auf einem sehr geringerem Intensitätslevel und ggf. mit Pausen. Darauf habe ich aber keine Lust und sehe ich auch nicht als gewinnbringend an. Zudem möchte ich den Fehler meiner ersten Halbdistanz nicht wiederholen. Diese habe ich im Training nämlich auf moderater Intensität einmal durchgeführt. Im Wettkampf war dann die Neugier und somit auch die positive Motivation, ob man den Wettkampf/die Strecke absolvieren kann, verloren. Man hat es ja schon einmal gemacht und geschafft hat. Warum also noch einmal?
Ich habe die Ironmandistanz für mich gesplittet und daruas folgende 3 Schlüsselheiten (SE) konzipiert.


1. SE 180km Rad und 20km Lauf – Zeit ca. 8h
Rad: moderat, locker durchtreten ; Lauf: 2km zum reinkommen, 10km im 4:50min/km Schnitt (etwas schneller als Ziel Pace beim Wettkampf) und die letzten 8km locker aus
2. SE 100km Rad und 35km Lauf – Zeit ca. 8h
Rad: moderat, locker durchtreten ; Lauf: 2km locker ein, 20km in 4:50min/km Schnitt, Rest aus
3. SE 3,8km Schwimmen und 120km Rad – Zeit ca. 6h
Schwimmen: Wettkampftempo (hier kann ich nicht viel variieren, also eigentlich nur durchschwimmen) ; Rad: moderat, locker durchtreten


Diese Schlüsseleinheiten geben einem sehr viel Auskunft über verschiedene Dinge. Da man hier sehr lange unterwegs ist, ergibt sich die Gelegenheit seine Ernährungs- und Trinkstrategie auszuprobieren.
Weiterhin kann man sich selbst Einschätzen wie sein aktueller Trainingszustand ist und ob der Körper solch eine Belastung recht gut verarbeiten kann. Diese Schlussfolgerung kann man meist erst 1-2 Tage später ziehen, da es natürlich auf die körperliche Befindlichkeit an den Folgetagen ankommt. Kann man z.B. nach einem Tag Pause wieder locker trainieren?
Bei erfolgreichem Absolvieren dieser Einheiten gibt es natürlich Motivation und Selbstvertrauen, dass man es schaffen kann.
Weiterhin sammelt man einfach viele Erfahrungen über Körper und Geist. Es gibt Momente da streikt der Körper. Man beißt sich durch und ein wenig später geht es plötzlich wieder. Völlig verrückt! Das Denken und das Selbstgespräch während der Sportzeit hat auch eine zentrale Rolle. Von Belangloses, Kreatives und Alltägliches bis zu Strategien wie Zwischenziele, Gedankenvermeidung und positiver Zuspruch ist hier alles mit dabei. Die Psychologie ist hier von großer Bedeutung.

Meine erste wettkampfspezifische Schlüsseleinheit habe ich am vergangenen Sonntag absolviert. Ich bin von mir einmal um den Müggelsee gefahren, kurzen Halt bei Lee gemacht, um mir Wasser aufzufüllen und dann die gleiche Strecke wieder zurück. Mit Ernährung ging das Radfahren ganz gut. Hinzu Rückenwind, Rückzug Gegenwind. Hintenraus wurde es natürlich ein bisschen ekelig, weil ich fertig werden wollte, aber an sich ging es. Ohne die kurze Pause bei Lee mit Pullerpausen und Ampeln war ich 6:23h unterwegs. Den Lauf danach habe ich so durchgezogen wie geplant, aber kurz vor Kilometer 14 ging es mir nicht mehr so gut. Als wenn mein Körper es wusste, dass ich bis dahin ein bisschen mehr Gas gebe. Da haben wir wieder die Psychologie. Die letzten Kilometer waren ganz schön tough und ich musste mich gut zusammennehmen. Laufzeit ca. 1:45h. Insgesamt mit Wechselpausen war ich ca. 8,5h im Einsatz. Nach der Einheit habe ich erstmal eine Stunde Powernapp gemacht. Danach ging es langsam wieder. Montag habe ich mich erholt und konnte normal Gehen/Laufen ohne Beschwerden. Dienstag habe ich wieder locker trainiert. Entsprechend reflektiere ich für mich, dass ich gut trainiert habe und ich auf dem richtigen Weg bin.

Nach der letzten langen Schlüsseleinheit sind es noch 2 Wochen bis zum Wettkampf. Das habe ich mir so eingeplant, da ich weiß, dass mein Körper von so langen Einheiten 1-2 Wochen benötigt, um frisch zu sein. Das Wochenende vor dem Wettkampf werde ich natürlich auch noch einmal unterwegs sein, aber voraussichtlich nicht über 4h in einer Einheit.

Fischphobie

Von Martin | 9. Juli 2019 | 0 Kommentare

Mein Freiwassertraining absolviere ich im Heiligen See in Potsdam. An sich ist es das optimale Gewässer. Ca. ,1,4 km lang und 500m breit. Man hat immer eine Landorientierung und auf dem See dürfen keine motorbetriebenen Boote fahren. Doch in diesem Jahr ist mir erstmals beim Schwimmen aufgefallen wie Fisch reich dieser See ist. Das ist natürlich sehr positiv. Aber ich mache mir jedes Mal ins Höschen^^, wenn ich ins Wasser gehe. Ich habe des Öfteren schon einen oder mehrere Karpfen begrüßt. Manchmal gemütlich, manchmal wirklich leicht panisch. Auf beiden Seiten^^. Und das sind keine kleinen Dinger. Ohne Witz, 40-80cm! Einmal habe ich nur die Schwanzflosse von irgendeinem riesen Vieh gesehen und da bin ich panisch abgedreht. Lasst mich lügen, aber das Ding war bestimmt einen Meter lang^^. Ich weiß, sie tun mir nichts und haben wahrscheinlich mehr Angst vor mir als ich vor ihnen, aber sagt euch das mal immer wieder im Wasser wenn ihr allein auf dem See seid ;). Manchmal schwimme ich sogar schon ein Teil meiner Schwimmstrecke auf dem Rücken. Ganz dem Motto “was ich nicht sehe, macht mich auch nicht heiß^^”. Ich sage mir auch oft: “Ich bin der größte Fisch hier im Wasser! Also keep cool Martin!”. Und dann kommt die Zweite Stimme hinterher: “Ja, du hoffst, dass du der größte Fisch hier im Wasser bist^^.”
Ich sag euch, ich habe eine richtige Fischphobie entwickelt. Jedes mal wenn ich ins Wasser gehe, sträube ich mich ein wenig und denke immer “bloß kein Fisch sehen”. Es ist wirklich jedes Mal eine große Herausforderung und ich bin immer heil froh, wenn die Schwimmeinheit vorbei ist. Mittlerweile fange ich schon langsam an zu zählen, wieviele Schwimmtrainings ich noch machen muss^^.
Interessanterweise bin ich mit dem Empfinden nicht allein. Ich habe letztens mit 2 Triathleten gesprochen, die mir gleiche Gedanken berichteten.
Meine persönliche Schlussfolgerung ist: Wir Menschen haben im Wasser einfach nichts zu suchen. Wir sind einfach Landtiere und das sollten wir auch bleiben. Lassen wir die Gewässer den Königen dieses Mediums – den Fische :).

Vorbereitungswettkampf Tri MD Moritzburg

Von Martin | 16. Juni 2019 | 0 Kommentare

Es war ein heißer Tag und ein verrücktes Rennen. Aber ich mag ja warme Temperaturen. Demnach kam mir das Wetter zu Gute. Einmal nicht zitternd aus dem Wasser. Das war schon was :). Leider ohne Neo wie geplant, weil das Wasser zu warm war. Dennoch mit einer für mich ziemlich guten Schwimmzeit ging es los aufs Rad. Die ersten Meter habe ich schon gemerkt, das heute was geht und ich mich gut fühle. Doch Demut: “Erstmal entspannt Martin! Es ist noch ein langer Weg.”: Die Radstrecke war ziemlich cool. Wald, Felder und kleine Örtchen. 3 Runden waren zu absolvieren. Und es rollte einfach. Nach auch einer guten Radzeit ging es dann auf die letzten 3 Laufrunden. Ich bin gut in meinen Laufrhythmus gekommen und konnte nach ein paar Kilometern sogar etwas steigern und hatte einen 4:40min/km Schnitt. Anfang zweite Runde hat sich das alles noch super angefühlt. Doch dann sagte mein Körper auf einmal “jetzt habe ich keine Lust mehr”^^. Ich konnte das Tempo nicht mehr halten und habe sogar angehalten und eine Pause gemacht und mich abgestützt. Das habe ich noch nie in einem Wettkampf gemacht! Was war da los?
Man sagt oft, ja das ist der Mann mit dem Hammer. Mmmhh, ich würde sagen bei mir war es das nicht ganz, da ich ja schon 4,5h unterwegs war. Typischer Weise verbindet man den Mann mit dem Hammer mit einer Entleerung der Kohlenhydratspeicher, was in der Regel aber früher einsetzt. Ich vermute bei mir war es eine Kombination aus 2 Sachen. Zur Zeit ist arbeitsmäßig viel los und ich habe die Nacht davor wenig geschlafen. Ich habe richtig gemerkt wie mein Herzkreislaufsystem gesagt hat: “Jetzt ist Schluss!”. Demnach war die Strecke für mein HKS gestern 12 km zu lang ;). Das Zweite war wohl doch eine mangelnde Verpflegung. Bis dahin hatte ich nur 100g Dattel/Cranberrie/Nuss Mix und einen Corny Riegel zu mir genommen.
Ich habe mich dann von Verpflegungsstand zu Verpflegungsstand gehangelt und hier im Gehen Iso und Wassermelone zu mir genommen. Das hat dann wirklich geholfen, sodass ich zwischen den Ständen immerhin noch ein 5:10er Schnitt laufen konnte.
Letzt endlich standen im Ziel 5:17h auf der Uhr und eine neue persönliche Bestzeit. Ohne Lauffauxpas wäre wohl eine 5:10h drin gewesen. Aber sei es drum. Ich bin froh um die Erfahrung, stolz durchgezogen zu haben und freue mich über die gute Schwimm- und Radzeit.
Das Rennen hat mir gezeigt, dass mein Körper auf einem ganz guten Niveau Richtung Langdistanz ist. Hinzu ziehe ich das Fazit, dass ich im Vorfeld mehr Ruhe und Schlaf benötige und dass ich im Rennen frühzeitiger und regelmäßiger Essen muss.
Proud to did this and to endure. I´m on the way!

Tri-ATHLET

Von Martin | 6. Juni 2019 | 0 Kommentare

Es heißt nicht umsonst Athlet !!!

Halbmarathon Schlösserlauf Potsdam

Von Martin | 4. Juni 2019 | 0 Kommentare

Durch den Krankheitsausfall in Leipzig bestritt ich am vergangenen Wochenende meinen ersten Wettkampf in dieser Saison. Ich startete bei mir vor der Tür beim Schlösserlauf in Potsdam und absolvierte die Halbmarathon Distanz. Mein Ziel waren eigentlich die 1:25 h anzugreifen. Die ersten 10km liefen ganz gut. Hinten heraus konnte ich das Tempo aber nicht mehr ganz halten und war immer um 5-10 Sekunden langsamer je Kilometer als gewollt. Nichtsdestotrotz ist eine neue persönliche Bestzeit mit 1:27,51 h herausgekommen und das kann sich glaube ich sehen lassen :). Auch wenn es ein wenig an mir nagt, dass ich es nicht gepackt habe, darf ich glaube ich nicht zu streng mit mir sein. Ich habe erst vor 4 Wochen sanft das Lauftraining wieder aufgenommen und bin bisher eine so lange Strecke im Training nicht gelaufen. Insofern, alles gut ;).
Es war ein wundervolles Erlebnis, dass wir als Gruppe gemeinsam am Start waren und wir uns gegenseitig unterstützt haben. Best Support Preis geht hierbei an Uli :). Danke für die schöne Zeit mit euch und auf ein Neues!

4. Disziplin – Umziehen

Von Martin | 30. Mai 2019 | 0 Kommentare

Manche Tage bin ich gefühlt nur am Umziehen. Früh morgens Laufen gehen – Laufsachen. Dann Duschen – Jogger. Auf zur Arbeit – zumindest die Jeans an. Im Training – der Karateanzug. Wieder zurück in die Jeans. Auf zum Schwimmen – Badehose. Ende – zurück in die Jeans. Zu Hause – Jogger wieder an :D. Wenn das mal kein Wechseltraining zwischen den Disziplinen ist^^.

Neo

Von Martin | 28. Mai 2019 | 0 Kommentare

Unter anderem wegen der Erfahrung zum Neopren-Anzug für den Triathlonsport habe ich mir für die Herausforderung Ironman entschieden.
Da ich immer alles testen und ausprobieren muss bevor ich mich entscheide, habe ich bei 2 Neo-Testschwimmen mitgemacht und diverse Modelle in verschiedenen Größen ausprobiert. Im Bild seht ihr meine Auswahl. Ich bin sehr froh über mein Vorgehen und meine Wahl, weil das echt ein geiles Teil ist und ich ihn mit Freude anziehe und mir das Schwimmen in ihm sogar Spaß macht :). Er unterstützt mich genau in meiner Schwäche, der Wasserlage.
Gestern, Montag, kam er erstmalig zum Einsatz und ich absolvierte meine erste Freiwassereinheit in diesem Jahr. Zu Beginn flutet man den Neo immer. D.h. man lässt im Wasser das Wasser vom Kragen bis zum Bein einmal Durchlaufen und rödelt noch ein wenig am Anzug, damit alles sitzt. Das war schon ziemlich frisch^^. Dann ging es aber los und nach den ersten Metern schmieg er sich geschmeidig an den Körper und isolierte das kühle Nass vom Körper. Am kältesten waren die Füße, da sie am wenigsten im Einsatz waren. Hinzu habe ich erstmals eine Schwimmboje ausprobiert. Dies ist eine kleine Boje, die mit ein wenig Luft gefüllt wird und somit über Wasser bleibt. In ihr kann man seine Sachen wasserdicht hereinmachen. Mit einem Karabiner und einem Hüftgurt befestigt man diese an seinen Körper und zieht sie während des Schwimmens hinter sich her. Ging super und ein Widerstand war nicht zu merken. Neben dem Vorteil seine Sachen mit sich zu führen, wie Schlüssel Handy o.ä., ist die Boje eine super Sicherheitskomponente. Hat man mitten auf dem See vielleicht einen Krampf, kann man sich an ihr festhalten und man bleibt über Wasser.
Zusammenfassend war der erste Freiwasserritt in diesem Jahr ein voller Erfolg. Das Mitführen einer Schwimmboje würde ich aus Sicherheitsgründen jedem empfehlen, der sich ins offene Wasser begibt.
Zum Abschluss: Beim Wasser-Ausstieg lag ein Hecht von ca. 50cm seelenruhig einen halben Meter neben mir :).

Abwasch

Von Martin | 21. Mai 2019 | 0 Kommentare

Ihr kennt das Gefühl oder die Situation bestimmt. Man muss etwas erledigen, was relativ wichtig ist, aber man schiebt es erstmal noch ein wenig vor sich hin. Erstmal muss die Wohnung sauber sein. Es muss Platz für Gedanken geschaffen werden und dann kann man mit neuer Kreativität starten.
Leider bleibt manchmal durch Sport und Arbeit ein wenig was liegen, wie der Abwasch im Bild. Nach einem anstrengenden Tag kommt man in die Küche und denkt sich: “Fuck! Das ja auch noch.” Also schnell ran, damit die Gedanken am neuen Tag frei walten können.
Ach ja, die “armen” Spitzensportler, die in Trainingslagern und Hotels unterwegs sind. Essen immer schön aufbereitet. Und Abwaschen? Ja das müssen sie auch nicht tun. Sie haben schon manchmal ein schweres Leben^^.

Charlottenburger

Von Martin | 20. Mai 2019 | 0 Kommentare

Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern wie wir auf den Wiesen Fußball gespielt haben. Manche Freunde von mir hauten mitten im Spiel immer den Charlottenburger heraus. Ich dachte mir immer, “Wie machen die das nur?” , und hegte dafür irgendwie ein bisschen Respekt. Da ich aktuell viel auf dem Fahrrad saß, läuft die Nase auch mal etwas mehr. Ich weiß nicht wie ich es hinbekommen habe, aber mittlerweile beherrsche ich den Charlottenburger auch. Manchmal geht es auch ein wenig daneben :D. Aber zu 80% klappt es :). Und die Nase ist wieder frei !