Vorbereitungswettkampf Tri MD Moritzburg

Es war ein heißer Tag und ein verrücktes Rennen. Aber ich mag ja warme Temperaturen. Demnach kam mir das Wetter zu Gute. Einmal nicht zitternd aus dem Wasser. Das war schon was :). Leider ohne Neo wie geplant, weil das Wasser zu warm war. Dennoch mit einer für mich ziemlich guten Schwimmzeit ging es los aufs Rad. Die ersten Meter habe ich schon gemerkt, das heute was geht und ich mich gut fühle. Doch Demut: “Erstmal entspannt Martin! Es ist noch ein langer Weg.”: Die Radstrecke war ziemlich cool. Wald, Felder und kleine Örtchen. 3 Runden waren zu absolvieren. Und es rollte einfach. Nach auch einer guten Radzeit ging es dann auf die letzten 3 Laufrunden. Ich bin gut in meinen Laufrhythmus gekommen und konnte nach ein paar Kilometern sogar etwas steigern und hatte einen 4:40min/km Schnitt. Anfang zweite Runde hat sich das alles noch super angefühlt. Doch dann sagte mein Körper auf einmal “jetzt habe ich keine Lust mehr”^^. Ich konnte das Tempo nicht mehr halten und habe sogar angehalten und eine Pause gemacht und mich abgestützt. Das habe ich noch nie in einem Wettkampf gemacht! Was war da los?
Man sagt oft, ja das ist der Mann mit dem Hammer. Mmmhh, ich würde sagen bei mir war es das nicht ganz, da ich ja schon 4,5h unterwegs war. Typischer Weise verbindet man den Mann mit dem Hammer mit einer Entleerung der Kohlenhydratspeicher, was in der Regel aber früher einsetzt. Ich vermute bei mir war es eine Kombination aus 2 Sachen. Zur Zeit ist arbeitsmäßig viel los und ich habe die Nacht davor wenig geschlafen. Ich habe richtig gemerkt wie mein Herzkreislaufsystem gesagt hat: “Jetzt ist Schluss!”. Demnach war die Strecke für mein HKS gestern 12 km zu lang ;). Das Zweite war wohl doch eine mangelnde Verpflegung. Bis dahin hatte ich nur 100g Dattel/Cranberrie/Nuss Mix und einen Corny Riegel zu mir genommen.
Ich habe mich dann von Verpflegungsstand zu Verpflegungsstand gehangelt und hier im Gehen Iso und Wassermelone zu mir genommen. Das hat dann wirklich geholfen, sodass ich zwischen den Ständen immerhin noch ein 5:10er Schnitt laufen konnte.
Letzt endlich standen im Ziel 5:17h auf der Uhr und eine neue persönliche Bestzeit. Ohne Lauffauxpas wäre wohl eine 5:10h drin gewesen. Aber sei es drum. Ich bin froh um die Erfahrung, stolz durchgezogen zu haben und freue mich über die gute Schwimm- und Radzeit.
Das Rennen hat mir gezeigt, dass mein Körper auf einem ganz guten Niveau Richtung Langdistanz ist. Hinzu ziehe ich das Fazit, dass ich im Vorfeld mehr Ruhe und Schlaf benötige und dass ich im Rennen frühzeitiger und regelmäßiger Essen muss.
Proud to did this and to endure. I´m on the way!

Weitere Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*